Donnerstag, 12. Mai 2011

Cityscapes: Köln





Stadterneuerung: Medienhafen Düsseldorf

Düsseldorf ist heute beispielsweise bekannt als wichtiger Standort für Finanzdienstleistungen, Mode und Kunst. Bei den Rankings von Mercer für die Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit rangierte die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen im Jahr 2010 auf Rang 6. Etwas weniger bekannt dürfte die Tatsache sein, dass Düsseldorf als Stadt am Rhein auch über Industriehäfen verfügt. Wie in vielen anderen Städten auch werden diese Häfen gegenwärtig teilweise reurbanisiert und neu entwickelt.

Quelle: Stadt Düsseldorf

Aktuelles Beispiel in Düsseldorf ist der sogenannte Medienhafen. Gedacht als Standort für die in Düsseldorf ebenfalls wichtige Medienbranche, beherbergt das Gebiet heute zudem v. a. auch Beratungs- und Anwaltsfirmen sowie Modenfirmen. Ergänzt werden sie durch Hotels und Gastronomiebetriebe sowie möglicherweise einige wenige Wohnungen.

Das bekannteste Gebäudeensamble (oben rechts im Foto) stammt vom nordamerikanischen Architekten Frank O. Gehry: es handelt sich dabei um den dekonstruktivistischen Neuen Zollhof. Sehr spannend!

Ein weiteres, meines Erachtens gelungenes Gebäude ist das sogenannte Colorium vom Londoner Büro Alsop. Wie die Gehry-Bauten ist ein typischer Vertreter des Landmark-Trends, welcher wahrscheinlich in allen reurbanisierten Hafengebieten bemerkbar ist. Keine städtebauliche Entwicklung ohne für das Stadtmarketing verwertbare Leuchtturm-Projekte!

Wenn ich das nächste Mal in Düsseldorf nächtige, werde ich wohl eine Suite mit Hafenblick im Hyatt beziehen wollen (unten rechts im Foto).


Cityscapes: Ruhrpott






P.S. Der Homie auf dem untersten Foto ist der neue König aus'm Pott. Er gehört ganz klar zur Cityscpape, denn er rappt auf Deutsch, Türkisch, Englisch und Russisch - wenn es sein muss. Im Nebenerwerb verkauft er unter anderem Autoradios und Handies. Nichts geht im über ein Duisburger König Pilsener; "ein König für den König" pflegt er in den Trinkhallen des Potts zu sagen. Ab und zu schlägt er ein paar Leute. Sein Vorbild ist Toni F, der grösste MF hustler von ganz Bern MF city! Klar: Er ist wichtig mann, wie Gott.

Duisburger Freunde






Montag, 2. Mai 2011

Cityscapes: Shanghai






Die Fotos - aufgenommen von verschiedenen Fotografen - stammen von skyscrapercity.com.

Dienstag, 26. April 2011

Farben des Frühlings

Während draussen ein heftiger Regenschauer die Berliner Luft reinigt, versuche ich für meine anstehende Masterarbeit die Software EndNote zu begreifen... Ein ausgesprochen unterhaltsames Unterfangen - sofern man der Streber unter den Nerds ist. Ich bin zwar nerdig, ja, aber bei weitem kein Anführer dieser Spezies. Deshalb lasse ich mich zwischendurch gerne von den Farben des Frühlings oder dem Genuss eines Stücks traditionellen Osterfladens ablenken:




Und damit die ganze Angelegenheit auf Dauer nicht zu langweilig wird, gönne ich mir zur Erheiterung ebenfalls den neusten Keep-It-Deep-Mix von Agent Schwiech. Pretty honest House and Techno...

P.S. Dieser Blogpost fällt nun wohl definitiv in die Kategorie "Sinnfrei von Gnaden". Aber wie gesagt, EndNote verträgt durchaus ein wenig Ablenkung. Ist heute Abend nicht noch Champions League? Verflucht ist es staubig hier, sollte unbedingt staubsaugen. Warte nur du erbärmliche Fliege wenn ich dich kriege. Und mein Magen knurrt schon wieder. Ach, schön. Schebegäil.

Samstag, 23. April 2011

Morgenstund'

Morgens um halb Sieben beim Berliner Ostbahnhof - wo man sich erstmal eine Pause gönnt.





Picknick im Park




und die Musik dazu...


Berlin: Shopping Guide

Meine drei Lieblingsgeschäfte in Berlin:

Die finnischen Glasmeister von Iittala (z. B. Münzstrasse 7) produzieren edle Kunstwerke in allen erdenklichen Farben und Formen. Meine Favoriten sind die Produkte aus der Alvar Aalto Kollektion (nach der gleichnamigen finnischen Design- und Architekturlegende; siehe Vase und Windlicht unten) sowie die Essence Serie von Alfredo Häberli (siehe Karaffe unten). Zweimal im Jahr, während der Sale-Zeiten, kann auch ich als Student guten Mutes den Gang an die Münzstrasse 7 antreten. Die Sales bei Iittala sind fantastisch!


Mein bevorzugtes Geschäft für Männermode nennt sich Trüffelschwein (Rosa-Luxemburg-Strasse 21). Die ausserordentlich sympathischen und kompetent wirkenden Mitarbeiter haben ein kleines Reich geschaffen, welches nicht nur eine sehr überzeugende Auswahl an Modeprodukten unterschiedlicher Häuser führt, sondern ebenfalls ein angenehmes Ambiente bietet, in dem man auch mal einen Espresso trinken kann. Eine meiner letzten Errungenschaften ist das unten abgebildete, italienische Hemd. Ansonsten gibt es im Trüffelschwein auch sehr schöne Schuhe, Taschen und Accessoires. Auch hier muss ich mich zurzeit leider noch überwiegend auf die Sale-Zeiten beschränken...


Das dritte Geschäft meiner Wahl ist der Laden von Wood Wood (Rochstrasse 4), auch dies ein Ort für die Sale-Zeiten des Jahres. Jedenfalls meistens: kürzlich habe ich mir aus speziellem Anlass die unten abgebildete Laptop-Tasche gegönnt. Ein herrliches Produkt aus Wildleder! Generell haben die Dänen von Wood Wood ausgefallene Mode aus dem eigenen Haus und von Leuten wie Henrik Vibskov sowie ebenfalls Schuhe und Accessoires im Angebot. Im Unterschied zum Trüffelschwein jedoch sowohl für Männer und Frauen.


Weitere sehr empfehlenswerte Geschäfte in Berlin:

SOTO (Torstrasse 72) für coole, vielfach skandinavische Mode - ähnlich wie das Trüffelschwein, jedoch noch ein bisschen eindeutiger auf den Hipster ausgerichtet und deshalb anstrengender. Paul's Boutique (z. B. Torstrasse 76) verkauft viel Cheap Monday, you gotta love that! Die besten Boots gibt es einfach ohne Zweifel bei Red Wings (Münzstrasse 8). Damit wird jeder Winter zum Kinderspiel. Den Gegenpart zu den harten Amis bieten die Japaner von Muji (Hackescher Markt 1). Purismus wie er lobenswerter kaum sein könnte; hier stimmt nicht nur das Design, sondern auch der Preis ist sehr fair. Ebenfalls puristisch im Sinne einer praktischen Schnörkellosigkeit sind die Kleidungsstücke bei American Apparel (z. B. Münzstrasse 19). Sweatshirts und Konsorten von AA kann man kaum zu viele haben. Soll es hingegen extravaganter und dandyhafter sein empfehle ich den Gang zum Chelsea Farmers Club (Schlüterstrasse 50 und Bleibtreustrasse 40). Hier kann man sich stilvoll britisch einkleiden und dazu Gin trinken. Für die Lektüre zu Hause auf der Couch: Do you Read me? und Pro m2 sind sehr feine Adressen. Dort kann man sich beispielsweise auch die aktuelle Ausgabe von Arch+ zum Thema Berlin kaufen: