Dienstag, 14. Juni 2011

Der Idealtourist

Letztes Wochenende habe ich einen Rundgang durch die Stadt gemacht und Traumtouristen fotografiert. Touristen wie Berlin sie braucht! Sie sind euphorisch, kaufkräftig und zudem ungemein gutaussehend. Nun werde ich versuchen, sie für eine neue Destination-Branding-Strategie zu gewinnen - als weltweite Berlin-Testimonials. Überzeugt euch selbst, es ist herrlich.





Samstag, 11. Juni 2011

Barbecue im Treptower Park



Das Ordnungsamt ist damit nicht einverstanden. Verständlich eigentlich bei dem Müll, den viele Leute im Park zurücklassen. Es ist ein Skandal, wie bei Mad Men in den 60er Jahren. Aber ein gepflegtes Barbecue ist halt schon stilvoll.


Der Soundtrack zum Anlass: der Keep-it-Deep-Mix von Jochen Otto. Eclectic House Music baby.




Peace Homie, danke für das Fässchen.

Fremdgang



Ab sofort schreibe ich für befristete Zeit in englischer Sprache regelmässig (sprich: wahrscheinlich einmal pro Woche und meistens am Freitag) für das Place Management & Branding Blog des Urbanism-Büros IN:POLIS in Berlin. Den Auftakt macht ein Artikel zur Entwicklung von Zürich-West; ein Thema, welches an dieser Stelle bereits behandelt wurde.


Wenn es die Zeit erlaubt werden einige Artikel ebenfalls auf der CityPicture-Plattform meines Kommilitonen Jürgen Cyranek veröffentlicht werden. Check it out!

Sonntag, 5. Juni 2011

Cityscapes: San Francisco






Die Fotos - aufgenommen von verschiedenen Fotografen - stammen von skyscrapercity.com.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Von der Leichtigkeit des Seins

Wer von der Leichtigkeit des Seins träumt dem empfehle ich den Besuch des Restaurants 'Drei Schwestern' im Kreuzberger Kunstquartier Bethanien. Das Restaurant ist nicht nur drinnen ausserordentlich stilvoll eingerichtet, sondern verfügt ebenso über einen lauschigen Garten, in welchem man die Vögel dem Sommer entgegen zwitschern hören kann. Dies ist allemal vergnüglicher als es der läppische Herrentag, der heute in Berlin (und ganz Deutschland?) gefeiert wurde, jemals sein kann.




Montag, 30. Mai 2011

I'd fancy a poolparty...

Bei diesem frühsommerlichen Wetter ist es wieder einmal Zeit für drei tolle Mixes - for your listening pleasure!

Die nachmittägliche Hitze passt sehr schön zum extrem smoothen und im Tempo gedrosselten HipHop des Golden Era - Mixes von Scott Ferguson. Was den Mix besonders auszeichnet für die Poolparty? Scott verwendet viele erstklassige Instrumentals! Weiter geht der Plausch mit Truth - Mix von West Coast Player Dam-Funk. Boogie Funk aufdrehen und die Stimmung steigt: spätestens nach genau einer Stunde fallen mit Prefab Sprout garantiert die Hüllen. Thx Blomstre for the hint!


Mit dem Sonnenuntergang dürfte die Zeit reif sein für uneingeschränkte Deepness. Dafür sorgt einer meiner liebsten Deutschen: Sven Weisemann. Sein Journey of the Soul - Mix sorgt für beste Unterhaltung. Get that grill goin' and take a deep dive in the pool!

Samstag, 28. Mai 2011

Kritik einer Konferenz

Die letzten beiden Tagen war ich auf einer Konferenz in Berlin. Unter dem Namen 'Urban Futures 2050' ging es darum, die Zukunft der Städte neu zu denken und praktisches Handeln zu inspirieren. Veranstalterin war die Heinrich Böll Stiftung, und ich hatte mich durchaus auf zwei spannende Tage gefreut.


Leider kam alles ein wenig anders. Zwar waren sowohl die Lokalität als auch die Verpflegung und die Betreuung sehr professionell, die inhaltliche und methodische Organisation lösten bei mir jedoch eher Langeweile, Enttäuschung und Verwunderung denn Begeisterung aus. Weshalb? Bei einem Titel wie 'Urban Futures 2050' - besonders aufgrund der Berücksichtigung dieser Jahreszahl - hätte ich deutlich mehr Visionäres und Utopisches erwartet. Derartiges war jedoch, soviel ich mitgekriegt habe, nicht oder höchstes kaum zu hören.

Wo waren fähige Zukunftsforscher, welche veränderte Ansprüche an Städte des Jahres 2050 skizzierten? Wo waren Philosophen, die vielleicht auch den einen oder anderen spannenden Gedanken hätten machen können? Auch kein Architekt wagte oder durfte/sollte ein Szenario für die Baukultur in 40 Jahren entwickeln. Warum haben keine Ökonomen aus Think Tanks über mögliche Veränderungen im globalen Handel diskutiert? Und wo war der innovative Erfindergeist aus dem Bereich der Mobilität, der Energie oder der virtuellen Kommunikation (whatever, actually). Statt dessen hörte ich eigentlich ausschliesslich aktuelle Herausforderungen für die heutigen Städte. Man sprach von Einzelprojekten in irgendwelchen Städten, äusserte seinen Unmut über Autos (ein Kommunalpolitiker oder so aus Malmö etwa viermal: "I don't have a driving licence, I really hate cars, sorry!") und sagte offenherzig "Ja zur Energiewende!". Ein bisschen spannender hätte ich mir die Stadt 2050 schon vorgestellt.

Zudem war es auch nicht berauschend, dass eine Podiumsdiskussion von eineinhalb Stunden in der ersten Hälfte aus oftmals ziemlich langweiligen und nicht wirklich gut konzipierten Inputreferaten bestand; Referate, die teilweise gegen 25 Minuten dauerten - und das auf einem Diskussionspodium. Ich war zwar noch nie auf einer Konferenz, aber unter einer Podiumsdiskussion auf einer Konferenz mit dem Namen 'Urban Futures 2050' stelle ich mir etwas anderes vor als ermüdende und überzogene Referate zu erbrachten Projekten der Diskussionsteilnehmer. Leider war die jeweilige Moderation auch kaum je in der Lage, die Referenten vielleicht auch nur sanft in eine andere Richtung zu begleiten. Eine Ausnahme bildete dabei vielleicht eine meiner Geographieprofessorin an der HU Berlin, Ilse Helbrecht. Aber auch sie hatte zwei der Diskussionsteilnehmer leider irgendwie falsch verstanden und dachte, die beiden würden Gegenpositionen einnehmen, was sie meines Erachtens nicht taten. Egal.

Abgeschlossen wurde die Tagung durch ein Referat von Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / die Grünen. Sie will im September 2011 anscheinend Regierende Bürgermeisterin der Stadt Berlin werden. Ihre Vorstellung für das Berlin der Zukunft: eine Stadt für alle! Wählerfang, anyone? Herrlich.

Nun bereue ich den Besuch dieser Konferenz aus mindestens vier Gründen trotz oben genannter Probleme nicht: Erstens war es grundsätzlich interessant, einmal einer Konferenz beizuwohnen. Zweitens hatte ich erwartet, dass dort nur Halbgötter durch die Hallen wandeln und ich als unbedeutender Student ein möglicherweise läppisches Bild abgeben würde. Diese Erwartung wich der Erkenntnis, dass viele Leute nur mit Wasser kochen. Drittens hatten wir untereinander einiges zu diskutieren, was wesentlich spannender war als die meisten Beiträge. Und viertens: die Verpflegung war (bei 20 Euro Beitrag) wirklich ausgezeichnet.

Aber trotzdem: heute habe ich den Wirtschaftsteil der aktuellen Ausgabe der ZEIT gelesen. Dies dauerte ziemlich genau eine Stunde, und ich behaupte dabei mehr mitgenommen zu haben als in zwei Tagen 'Urban Futures 2050'. Zudem konnte ich dabei Fleet Foxes hören, was den Spielstand schon fast in ein entscheidendes 2:0 verwandelt. Mir gefällt aber immerhin sehr, dass zur Konferenz noch ein kostenloser Essayband erscheint. Der Band zu den "Szenarien und Lösungen für das Jahrhundert der Städte" (keine Garantie ob dieser Titel einhält was er verspricht oder doch eher einer Mogelpackung entspricht!) gibt es hier als PDF oder zum Bestellen als Print. Nächstes Mal gehe ich aber dann vielleicht doch eher auf die Marx-Konferenz, die ein paar Tage zuvor ebenfalls in Berlin an der HU stattfand. Ich glaube fast, dass man dort mehr über die Stadt 2050 hätte erfahren können. Kein Witz!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Mystisches Berner Oberland

Vorgestern sind wir nach über zwei Wochen auf Reise wieder in Berlin eingetroffen. Und nach Gesprächen mit meinem betreuenden Professor sowie meiner Vorgängerin in dem Büro für Urbanismus, bei welchem ich ab nächster Woche als Praktikant arbeiten werde, wollen wir heute die Fleet Foxes nicht verpassen. Die Band aus Portland im US-Bundesstaat Oregon spielt in wenigen Stunden hier in Berlin. Beim Hören ihrer Musik (auch das kürzlich erschienene zweite Album ist wunderbar!) bilden sich in meinen Gedanken zurzeit unweigerlich Bilder des mystischen Berner Oberlandes ab.




Ich freue mich bereits jetzt darauf, hoffentlich bald wieder nach Hause zu kommen!

Montag, 23. Mai 2011

Ambitionierte Business Angels

Neulich traf ich mich mit einer Runde hochkarätiger Business Angels zum stilvollen Dinieren im Berner Tramdepot. Bei köstlichem Cordon Bleu und raffiniertem Hanfbier aus der hauseigenen Brauerei des Tramdepots analysierten und diskutierten wir in lockerer Atmosphäre vielversprechende Start-Up-Chancen. Am selbigen Abend organisierten wir spontan auch ein Angel Network, um sowohl unsere Research als auch das jeweils individuell verfügbare Venture Capital in Zukunft effizienter steuern zu können. Wir verstehen uns als Förderer einer ökonomisch nachhaltigen Gesellschaft und sind immer auf der Suche nach reizvollen Investment Opportunities.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie mit uns zusammen arbeiten wollen wenden Sie sich tunlichst an die BP Venture Capital Partnership Niederlassung ihrer Stadt. Sie finden unsere Räumlichkeiten üblicherweise im höchsten Gebäude der Stadt, Symbol unserer hochfliegenden Ambitionen.





Rosengarten