Freitag, 19. März 2010
Donnerstag, 18. März 2010
Frühling in Berlin
Dienstag, 9. März 2010
Die feinen Unterschiede

Montag, 8. März 2010
Danke, Fritz!

Überdies kann man in Berlin nicht nur grosses Kino erleben, auch zu Hause lässt es sich ganz angenehm Filme schauen. Diese Erkenntnis verdanke ich meinem geschätzten Kommilitonen Fritz. In einem lapidaren Nebensatz erzählte er mir von seinen regelmässigen Ausflügen in die Videotheken dieser Stadt. Ich, Schweizer von Herkunft und Gesinnung, stutzte natürlich bei dieser Aussage.
Aber dieser Fritz hatte Recht, Videotheken sind fair! Jedenfalls hier in Berlin. Der Preisvergleich: Ein (1) Film - egal ob neu oder alt - kostet in einer Filiale der Videothek meines Vertrauens 1.50 Euro für einen Tag. In Bern (Strichprobe!) kostet ein alter Film für die selbe Ausleihdauer mehr als 4.50 Euro, ein neuer Film sogar über 6.50 Euro. Günstiger wird es nur am Automaten. Ich nehme an, dass sich daraus erklärt, weshalb ich in Bern nie in Videotheken ging.
Noch ein Gedanke dazu: 4.50 Euro sind das dreifache von 1.50 Euro, 6.50 Euro sogar das 4.3333-fache des Berliner Preises. Verdienen die Schweizer drei- bis 4.3333 mal mehr als die Berliner? Kostet ein Angestellter in einer Schweizer Videothek drei- bis 4.3333 mal mehr als jemand, der diese Arbeit hier in Berlin erledigt? Oder sind die Mieten in Bern oder Münsingen so astronomisch hoch? Die Abgaben, Steuern, Versicherungen, Bestechungsgelder? Ich frage mich, wohin diese Gelder fliessen. Gilt ähnlich übrigens auch für den Besuch beim Coiffeur. Hier 15 Franken um die Ecke für Herren und - Achtung, jetzt kommts (!) - Damen, zu Hause 40 Franken für Herren und ein kleines Vermögen für Damen.
Sonntag, 7. März 2010
Richard Florida zum Thema Musik

In Anlehnung an diese weisen Worte deshalb wieder zwei von mir zusammengestellte Playlists. Liste 1 enthält gerade Beats, Liste 2 fokussiert auf den gebrochenen Beat. Berlin calling!
Liste 1 - dedicated to P. from Z. :)
1. Reagenz - Dinner with Q
2. Westpark Unit - Stoned Love (Patchworks Remix 1.0 Edit)
3. Franck Roger - Klubhead
4. MyMy - Lights go Down
5. Rene Breitbarth - Reel
6. Steffi - Kill Me (Crushed Soul Mix)
7. Herb LF - City Rush Boogie Dub (1.0 Edit)
8. Andri - Housers Revenge
9. Roman IV - Green Tea
10. Leonid - Potsandpans
11. Forces of Nature - Dark Angel
Liste 2 - dedicated to Blomstre
1. Nosaj Thing - Us
2. Flying Lotus - Disco Balls
3. Samiyam - Roller Skates
4. DAK - Hunch
5. RSD - Green Hill
6. Indigo - Fading
7. Martyn - Hear Me (Zomby Mix)
8. Zomby - Tarantula
9. Asusu - Small Hours
10. Pangaea - 5-HTP
11. D-Bridge - Creatures of Habit
12. Forces of Nature - Vortex
13. A Guy Called Gerald - Energy (Extended Mix)
14. The Other People Place - Sorrow & a Cup of Joe
Die Musik gibt es bei iTunes und Beatport. Support!
Mittwoch, 3. März 2010
Mangiare ragazzi!
Den Anfang einer kulinarischen Reise bildete vor zirka zwei Wochen ein Abendessen bei "Al Tavolaccio" im Berliner Aussenbezirk Lichtenrade. Mein Onkel, seines zeichens grosser Italo-Gourmet, entführte mich in dieses urtypisch italienische Lokal im Berliner Einfamilienhaus-Süden. Ich dachte schon: Oje. Aber diese selbst gemachte Pasta mit einer Käse-Zitronen-Füllung... Ein Gedicht! Ich liebe es wenn einfache Dinge so ausgezeichnet schmecken! Und wenn man ehrlich ist findet man oftmals die besten Adressen an wenig populärer Lage. Denn was hat geographische Lage mit Küche zu tun?
Seit einer Woche nun geht die kulinarische Sause weiter. Letzten Donnerstag habe ich endlich von Buddy P. aus Z. Besuch gekriegt. Diesen Anlass nutzten wir um im legendären "White Trash Fast Food" ein - in meinem Fall - köstliches Entrecôte vom US-amerikanischen Nature Beef zu verspeisen. Erfreulicherweise waren auch die Fritten dazu von erhabener Qualität. Nur die Live-Assi-Rockband (Eintrittspreis 1 Euro) war grottig.

Kaum zu Hause versuchten wir uns selbst hinter dem Herd. Gestern mit Ratatouille in Kombination mit feinem Couscous, heute ein würziges Rindsgulasch mit Schupfnudeln und Rosenkohl.
Jetzt ist aber Schluss! Nächste Woche gibt es Wasser und Brot.
Montag, 22. Februar 2010
Stil im Lostkreuz
Stil in Berlin zeigt täglich zeitgenössischen Street Style aus Berlin und anderen Städten in Europa und "Overseas". Die Fotos sind toll! Sogar mein Eisgeist (nicht Zeitgeist!), fotografiert gestern unter der S-Bahn zwischen Treptower und Ostkreuz, zeigt sich typisch Berlinerisch: Laid-back.
Freitag, 19. Februar 2010
Eden
Zurzeit blühen zudem die mannigfaltigsten Arten von Kamelien aus dem fernen Ostasien:
Samstag, 13. Februar 2010
Vom Hörsaal ins Köpi
Nach so viel Bildung ist nun jedoch wieder Zeit für Perspektive.
Gestern Nachmittag verlor ich mich sodann in einer ausgedehnten Stadtwanderung in Mitte. Mein Weg führte mich zufällig zur Kunstruine Tacheles. Im Netz ist zu erfahren, dass das Tacheles über die Jahre seiner Existenz zu einem komplexen Gesamtkunstwerk gewachsen sei. "Dafür spricht, dass weit über Berlin hinaus das Kunsthaus Tacheles ein Symbol für die Situation des wiedervereinigten Berlins und den Aufbruch in eine frische, von merkantilen Gesichtspunkten weitgehend befreite künstlerische Gegenwart geworden ist. Das Kunsthaus Tacheles steht als Teil des Images eines neuen, um Profil ringenden, künstlerisch freien Berlins international deutlich da." (http://super.tacheles.de/cms/, 13.02.2010) Ich werde sicherlich bald einmal wieder dorthin fahren und mir eine Ausstellung ansehen.
Übrigens: Im Tacheles lief auf einer maroden Stereoanlage der Extended Mix von A Guy Called Gerald's legendärem 1995-Track "Energy" - mir kamen fast die Tränen ab der Symbiose von Musik und Ruine. Auch jetzt gerade höre ich sein Album "Black Secret Technology" und bereite mich auf ein neues Abtauchen in die Unterwelt Berlins vor. Heute Abend um Mitternacht spielt die Berliner Radau-Punk-Band PeaceBastard in einem besetzten Haus, dem Köpi.
Als Student der Stadtgeographie ist es nur zu naheliegend, eine Stadt möglichst wahrhaftig zu erfassen. Dazu reicht nicht die Lektüre mehr oder weniger anregender Literatur. Nein, all dies Wissen scheint zweifelsohne unvollständig ohne persönliche Erfahrungen in den für eine Stadt wie Berlin charakteristischen und essentiellen Milieus. Konklusion: Punk ist Forschung.