Samstag, 17. April 2010
Die Checker!
Donnerstag, 15. April 2010
Hamburg lohnt sich!
Bei Gelegenheit werde ich einen separaten Blogeintrag über das Stadtentwicklungsgebiet der HafenCity verfassen.
Mittwoch, 14. April 2010
Kampftrinken Sylter Art
Nicht ganz. Die meisten Menschen in Kampen auf Sylt gehören nicht zum Stamm der Vielen. Hier verkehrt - bevorzugt im erhöhten, sicheren SUV - eher die Hochbourgeoisie denn der völkische Trunkebold. Erstere sippt auch auf Sylt exklusiven Champagner und schlürft Austern, letzterer legt eine oftmals rohe Haltung an den Tag. Insofern zeigt das Foto oben einen erstaunlichen Hybriden dieser beiden Schichten, mich.
Und wenn ich schon beim Thema Trinken auf Sylt respektive - auf höherer Ebene - in Deutschland bin, möchte ich an dieser Stelle noch ein amüsantes Zitat aus den berühmten Essais von Michel de Montaigne (französischer Philosoph, 1533 – 1592) anfügen: Man darf, so habe ich in diesem Urlaub gelesen, „um ein guter Trinker zu werden, nicht besondere Ansprüche an den Geschmack stellen. Die Deutschen trinken jeden Wein fast gleich gern; ihr Ziel ist, sich volllaufen zu lassen; das ist ihnen wichtiger, als hinter den Geschmack zu kommen. Sie haben es billiger: ihr Genuss ist massiger und bequemer.“ Dem muss ich grundsätzlich sogar zustimmen; manchmal verändert sich auch in über 450 Jahren nicht viel… Herrlich!
Wie dem auch sei. Sylt ist, auch ganz ohne Champagner, eine wunderbare Insel mit nur einem Makel. Sie gehört nicht mehr zu Dänemark. Abgesehen davon herrschte ein Konkurrenzkampf um meine Aufmerksamkeit zwischen dem wundervoll rauen Nordseestrand und seinen Dünenausläufern sowie dem Schaulaufen der Vermögenden in ihren prachtvollen Karossen und standesgemässen Kleidern. Selten habe ich eine so hohe Konzentration von Exemplaren aus den obersten Schichten gesehen wie in Kampen. Nicht einmal in Gstaad, Sankt Moritz, Portofino oder Saint Tropez… Doch gegen die Rauheit der Sylter Dünen verblassen auch ihre Inszenierungskünste.
Dienstag, 13. April 2010
Aussagen zu Usedom
Dienstag, 30. März 2010
Der Turm von Babylon

Die Dame präsentiert dem Betrachter dabei eine Mimik, welche unklar bleiben lässt, welches Gefühl überwiegt: die Vorfreude oder vielleicht doch eher die Furcht vor dem vom Einsturz bedrohten babylonischen Turmbau...
Diese Etagère serviert das Anna Blume im wirklich bemerkenswert gentrifizierten Prenzlauer Berg. Hier lässt sich ausgezeichnet frühstücken: Auf drei Etagen wurden wir mit vielfältigen Köstlichkeiten sowie darüber hinaus zwei Kännchen Kaffee und - natürlich - zwei Gläsern Prosecco verwöhnt. Alles ein Geschenk einer stilsicheren Patin aus der Schweiz, vielen Dank!
Und es kommt noch besser. Die Szenerie erinnert den Arbeitnehmer in der Schweiz an einen Sonntag, nicht wahr? Doch weit gefehlt: Mittwoch. Oder war es ein Dienstag? Egal, denn es könnte jeder Wochentag gewesen sein. Berliner mögen das ausgedehnte, kultivierte Frühstück an jedem Wochentag und auch zu fast jeder Tageszeit. Nicht wenige Lokale servieren die angeblich wichtigste Mahlzeit des Tages in seiner sündhaften Art und Weise an jedem Tag der Woche und dies oftmals bis 16 oder 18 Uhr. Himmlisch!
Wir jedenfalls wurden so satt, dass wir jetzt erst mal Urlaub und eine erfrischende Meeresbrise brauchen. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Sonntag, 28. März 2010
Dienstag, 23. März 2010
Ausblick
Freitag, 19. März 2010
Wandeln mit Henselmann
Die beiden unten folgenden Fotos zeigen Gebäude in der unmittelbaren Nähe des Alexanderplatzes. Besonders bemerkenswert ist hier die lächerliche Leere der Karl-Marx-Allee. Man möchte meinen, dass man sich grundsätzlich im Zentrum der Stadt befinde. Doch weit gefehlt. Auf dem 'Alex' herrscht meistens ziemlich viel Passantenverkehr. Es gibt den touristisch beliebten Fernsehturm, zwei grosse Einkaufszentren, oftmals irgendwelche jämmerlichen Märkte und auch sonst ziemlich viel Betrieb. Biegt man hingegen rechts ab in die KMA sieht man sich urplötzlich mit gähnender Leere konfrontiert. Die Strasse ist, abgesehen vom ebenfalls moderaten Verkehr, fast gänzlich leer gefegt. Etwa so, wie wenn im Fernsehen ein WM-Final zwischen Deutschland und England ausgestrahlt würde.
Übrigens: Im Hochhaus oben befindet sich im obersten Stockwerk ein beachtlicher Club, das 'Weekend'. Seit Jahren legen hier tolle DJs ihre Platten auf. Ich war einmal Zeuge eines gelungenen Sets von Move D, seines Zeichens ein Meister der elektronischen Musik. Doch leider ist die Berliner Szene weiter gezogen, worunter offensichtlich die Atmosphäre im Club gewaltig leidet. What a pity!